Die Visper Lions nahmen sich viel vor für den Match gegen Appenzell und wollten sich selber die lange Heimreise mit 3 Punkten verschönern. Das dies mit einer Niederlage von 10:1 nicht funktionierte, verschuldeten sie sich selbst. Durch zu viele Eigenfehler in der Defensive liess man die Appenzellerinnen in den besten Abschlusspositionen zu viel Raum und diese wussten die Geschenke gekonnt zu versenken.
Unihockey Basel Regio – UHC Visper Lions 11:1 (5:0, 3:1, 3:0)
00:59 1:0
06:14 2:0
08:54 3:0
11:36 4:0
19:32 4:1 Shayen Brantschen (Sarah Guilfoyle)
24:22 5:1
38:33 6:1
47:39 7:1
48:43 8:1
52:00 9:1
53:08 10:1
Die Visperinnen wussten, dass es nach der langen Zuganfahrt wichtig ist, dass sie direkt ab der ersten Spielminute wach sind und ihr Spiel aufdrängen können. Dieses Vorhaben gelang nicht und man musste bereits in der ersten Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen. Zu fest beunruhigen liessen sich die Lions nicht, denn sie mussten bereits jedes Meisterschaftsspiel mit einem Rückstand beginnen. So blieben sie dran und kamen zu Torabschlüssen, welche jedoch zu wenig zwingend waren. Der Doppelstoss in der siebten und neunten Minute, aufgrund schlechter Zuteilung in der Deffensive, liessen das Spiel auf die Seite der Appenzeller fallen. Einen Funken Hoffnung kam auf, als Shayen Brantschen im Powerplay gekonnte den Abpraller von Sarah Guilfoyle verwertete.
Nach einer intensiven Ansprache in der Drittelspause, nahmen sich die Löwinnen vor, besser die Gegenspielerinnen zu decken. In der 25. Minute vergrösserte sich der Rückstand auf 4 Tore. So sah sich der Trainer in der Position sein Time-out zunehmen und die Linien zu verändern. Durch zwei zwei-Minutenstrafen in der 35. und 36. Minuten, hatten die Visperinnen die Möglichkeit den Anschluss an die Gegnerinnen wieder zu finden. Leider konnte dies nicht umgesetzt werden. Im Gegenteil – die Löwinnen nahmen in Überzahl eine Zweiminutenstrafe, welche die Appenzeller zu nutzen wussten.
Mit einem Zwischenstand von 6:1 hatten die Visperinnen nichts mehr zu verlieren und nahmen sich vor im letzten Drittel nochmals Vollgas zu geben und um jeden Ball zu kämpfen. Die UHC Visper Lions vermochten aber auch im dritten Drittel nicht richtig ins Spiel zu kommen. So war man Deffensiv zu wenig aufsässig und Offensiv zu wenig kreativ und zwingend. Somit war es nicht überraschend, dass man noch 4 weitere Gegentreffer hinnehmen musste und eine 10:1 Niederlage resultierte.
Für die UHC Visper Lions spielten:
Torhüterin: Carol Hugo (0 Tore/0 Assists)
Feldspielerinnen: Alicia Kronig; Vanessa Aegerter, Lynn Kalbermatter, Dayene Studer, Evelyn Jäger, Lena Carlen, Natascha Imthurn, Melina Zumtaugwald, Nina Kalbermatter, Fabienne Fankhauser, Alyssa Grichting, Lisa Strahm, Sarah Guilfoyle (0/1), Katharina Erpern, Shayen Brantschen (1/0), Manuela Schmied